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AG Zeitgeschichte in Potsdam

In Potsdam ist Zeitgeschichte allgegenwärtig. Wichtige Ereignisse der deutschen und europäischen Geschichte sind eng mit der Stadt verbunden. Die Potsdamer Museen, Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen erzählen von diesen großen Ereignissen. Genauso zeigen sie aber auch die ebenso spannende politische und gesellschaftliche Stadtgeschichte dazwischen, die das alltägliche Leben der Menschen in der NS-Zeit und der DDR bestimmten und die Stadt Potsdam bis heute prägen.

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DDR-Geschichte im Museum

Seit März 2018 trifft sich in unregelmäßigen Abständen das auf eine Initiative des Museumsverbands Brandenburg zurückgehende Netzwerk „DDR-Geschichte im Museum“, zu dem sich inzwischen knapp 30 Museen aus dem Land Brandenburg zusammengeschlossen haben. Das Netzwerk dient dem regelmäßigen Austausch und der Zusammenarbeit zwischen Museen, die Sammlungsbestände zur DDR-Geschichte und Alltagskultur besitzen und die sich in Ausstellungen und anderen Vermittlungsangeboten mit der Zeit der SBZ, der DDR sowie den frühen 1990er Jahren auseinandersetzen oder dazu forschen.

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Verlustsache märkische Sammlungen

Keine Region Deutschlands ist von den Kämpfen des Jahres 1945 so einschneidend und nachhaltig gezeichnet wie die Mark Brandenburg. Im Vor- und Umfeld der Schlacht um Berlin erreichte der Furor des Krieges noch einmal einen Höhepunkt. Auch die brandenburgische Museumslandschaft mit ihrem Kulturgut erlitt 1945 erhebliche Verluste: kaum ein Museum, das nicht an Gebäude und/oder Sammlung Schaden genommen hätte. Wenige brandenburgische Museen blieben 1945 weitgehend unzerstört, alle anderen erlitten Schäden bis hin zur völligen Zerstörung. Der brandenburgische Museumsverband will die brandenburgischen und ehemals brandenburgischen – heute polnischen – Museen dabei unterstützen, ihre Kriegs- und Nachkriegsverluste zu identifizieren und gegebenenfalls zurückzuerlangen. Sein Rechercheprojekt fußt auf der Rekonstruktion, Erschließung und Veröffentlichung eines bundesweit einmaligen Quellenfundes: des „Gesamtkatalogs märkischer Heimatmuseen“.

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Provenienzforschung in brandenburgischen Museen

2012 entwickelte der Museumsverband in Zusammenarbeit mit der damaligen Arbeitsstelle für Provenienzforschung den sogenannten „Erstcheck Provenienzforschung“. Im Rahmen des Erstchecks untersuchen erfahrene Provenienzforscherinnen und –forscher Museumssammlungen nach ersten Hinweisen auf Objekte, bei denen eventuell ein NS-verfolgungsbedingter Entzug vorliegt. Die Recherchen in den Hausarchiven und Depots erfolgten in enger Zusammenarbeit und mit Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen in den Museen.

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Projekt "Entnazifizierte Zone?" Zum Umgang mit der Zeit des Nationalsozialismus in ostdeutschen Stadt- und Regionalmuseen

In vielen Museen in Ostdeutschland ist die Geschichte des Nationalsozialismus immer noch ein Randthema. Im Rahmen des Projekts entstand ein Band, der sich des Defizits annimmt und zeigt: Lokale und regionale Museen sind in besonderer Weise geeignet, das Eindringen des Nationalsozialismus in die Haltungen und Handlungen konkreter Gesellschaften zu thematisieren. Auf diese Weise können Museen zu einer aktiven Auseinandersetzung mit und zur Abwehr von rechtsradikalen Haltungen und Gesinnungen beitragen. Dafür ist die differenzierte Darstellung der örtlichen NS-Geschichte in den Museen unverzichtbar. Die Beiträge präsentieren aktuelle Analysen und Fallbeispiele, neue Fragestellungen und Zugänge.

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Projekt "Spurensicherung 1945"

„Spurensicherung 1945“ ist ein Projekt zur Geschichtserfahrung des 20. Jahrhunderts für Jugendliche in Kooperation zwischen Schule, Jugendarbeit und Museen. Man kann es gar nicht alles fassen: Krieg, Befreiung, Niederlage, Flucht, Vertreibung, Trümmer, Frieden, Heimkehr, Abrechnung, Neuanfang. So etwas selbst erlebt zu haben ist etwas anderes, als später davon zu lesen. Zum Glück gibt es noch Menschen die man fragen kann, wie es für sie 1945 gewesen ist. Zum Projekt entstand die Ausstellung "Spurensicherung" im Potsdam Museum- Forum für Kunst und Geschichte (07. August 2015 bis 04. Oktober 2015). Sie erzählt und zeigt, was die historischen Ermittlungen ergeben haben: Dinge und ihre Geschichten, die Archäologie eines Jahres. Ergänzt wurden die gesicherten Spuren durch Leihgaben aus vielen brandenburgischen Museen.

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